Diagramme und Tabellen, Versuch eines Systemvergleichs

Abschnitte Tabellen Diagramme
  • ESt - ALG - System
    • Der ESt - ALG II - Tarif: L0
    • Marginalsätze ESt -ALG II: L1
    • Haushalt A, ESt -ALG II: AL, AE
    • Haushalt A, Marginalsätze: AL1, AE1
    • Haushalt B, ESt -ALG II: BL, BE
    • Haushalt B, Marginalsätze: BL1, AE1
    • Haushalt C, ESt -ALG II: CL, CE
    • Haushalt C, Marginalsätze: CL1, CE1
    Staatsbürgersteuer
    • Haushalt A, StBSt: AS. Marginalsatz: AS1
    • Haushalt A, Systemvergleich: AV
    • Haushalt B, StBSt: BS. Marginalsatz: BS1
    • Haushalt B, Systemvergleich: BV
    • Haushalt C, StBSt: CS. Marginalsatz: CS1
    • Haushalt C, Systemvergleich: CV

nach oben Vergleich der Systeme:

Hier wird der Versuch gemacht, für das Jahr 2010 die quantitativen Wirkungen der Staatsbürgersteuer mit denen der (direkten) Steuern und Subventionen, die von ihr ersetzt werden, zu vergleichen. Vor allem eine Frage wird immer wieder gestellt: Wer gewinnt? und Wer zahlt schließlich die Zeche? Wenn die Staatsbürgersteuer aufkommensneutral ist, wie Sie behaupten, müssen doch einige mehr bezahlen, damit andere mehr bekommen.

Trotz aller Hinweise, dass die Einführung der Staatsbürgersteuer kein Null-Summen-Spiel ist, weil die Chancen ökonomischer Vernunft ansteigen, mehr Einkommen erfasst wird, legale und illegale Steuertricks sinnlos werden und Steueroasen austrocknen, ist es ein gewohnter Denk-Reflex des alten Systems, dass bei Änderungen am Steuersystem immer einige gewinnen, der Rest verliert und am Ende alles immer nur komplizierter wird.

nach oben Einschränkungen und Haushaltstypen

Ein allgemeiner Systemvergleich ist unmöglich. Er hätte zu berücksichtigen: Ein Vergleich ist nur für spezielle Beispiele möglich: Hierzu wurden bereits drei Haushalthaltstypen definiert: Alle Haushalte beziehen nur Arbeitseinkommen. Damit sind Steuern auf unregelmäßig anfallende Einkünfte oder andere Sonderformen der Einkommensteuer z.B. Körperschaftssteuer, Abgeltungssteuer in den folgenden quantitativen Vergleichen ebenso wenig enthalten, wie andere direkte Subventionen, etwa Elterngeld, Wohngeld, Sozialhilfe, Jugendhilfe, Erziehungshilfe, Schwangerenhilfe, Stipendien oder Ausbildungsbeihilfen usw.

Zur Ermittlung der Einkommensteuer und/oder Arbeitslosengeld II sind weitere Annahmen erforderlich. Alle Haushalte

  1. haben außer einem evtl. vorhandenen Schonvermögen kein weiteres eigenes Einkommen oder Vermögen, das eingesetzt werden könnte.
  2. konsumieren das gesamte verfügbare Einkommen, sparen also nichts außer der gesetzlichen Rentenversicherung.
  3. machen in der Einkommensteuer die Arbeitnehmerpauschale (statt 60 € Fahrtkosten als Werbungskosten) und die Beiträge zur Sozialversicherung als Sonderausgaben geltend. Das zu versteuernde Einkommen ist die Differenz zwischen dem Brutto-Arbeitsentgelt und diesen Abzügen. Bei Haushalt C sind Einkommensteuer und Kindergeld saldiert und zusammen ausgewiesen - Kinder- oder Erziehungsfreibeträge spielen für die betrachteten Einkommen keine Rolle.
  4. haben bei niedrigen Entgelten Arbeitslosengeld II (= ALG II) beantragt haben und auch bekommen. Als Wohnort wird Darmstadt oder ein vergleichbarer Wohnort angenommen. Damit dürfte das hier errechnete Arbeitslosengeld in der Spitzengruppe der möglichen ALG II Subventionen liegen. Es ist z.B. höher als das in "Das Liberale Bürgergeld," [2005],
  5. setzen außer dem Arbeitnehmeranteil zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung als Sonderausgaben (§10 EStG) im Vorgriff auf dies Situation ab 2024 auch die vollen Beiträge zur Rentenversicherung (Arbeitnehmer- + Arbeitgeberanteil) zu 100 % ab. 2009 wären gem. § 10 Abs. 9 Satz 4 EStG nur 68%, 2010 70% usw. abzugsfähig. Diese Übergangsregelung war notwendig damit ab 2024 die Rente - steuersystematisch korrekt - in voller Höhe besteuert werden kann.
  6. zahlen keine Kirchensteuer, bzw. Kirchensteuer wird nicht berücksichtigt. Wie Kirchensteuer ggf. in der Staatsbürgersteuer zu erfassen wäre, ist derzeit offen.
  7. der 1. Erwachsene ist älter als 22 und erarbeitet das Haushaltseinkommen. Ist es Null, ist er entweder nicht erwerbsfähig (z.B. krank) oder aktiv, d.h. er wird ausgebildet oder bemüht sich nachweisbar um Arbeit.
  8. der 2. Erwachsene ist nicht berufstätig.
Einzelheiten zu den Annahmen und Berechnungsgrundlagen sind in der Erläuterungen zu Tabelle 1 ausführlich beschrieben und für die Einkommen zwischen 0 und 8000 €/Monat bzw. 0 und 96 000 €/Jahr in Tabelle 1 durchgeführt.

Diese Annahmen sind die selben wie in 2.8 Arbeitnehmerhaushalte. Sie sind notwendig, um Einkommensteuer und Arbeitslosengeld II zu ermitteln. Sie sind exemplarisch für die Kompliziertheit des Einkommensteuersystems, denn alle Annahmen beruhen auf Daten, die Arbeitsämtern und Steuerbehörden zur Verfügung gestellt, von diesen geprüft und anerkannt werden müssen, bevor mit der Erfassung und Ermittlung des jeweils relevanten Einkommens begonnen werden kann. Dazu sind dann weitere Daten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu erheben, zu prüfen und zu verarbeiten z.B. Lohn/Gehalt, Beiträge zu gesetzlichen oder privaten Versicherungen usw. Die Einschränkung auf Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit vereinfacht, fokussiert und erlaubt es, die unterschiedlichen Einkommensbegriffe von Einkommensteuer und ALG II auf einer gemeinsamen Achse darzustellen: dem Bruttolohn (oder -gehalt).

nach oben Der ESt - ALG II Tarif

Pfeil rauf Steuerschuld in 1000 € pro Monat (nach L1Pfeil rechts) --- Diagramm L0: Der EST - ALG II - Tarif --- Steuern über Bruttoeinkommen von A,B,C
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatslohn in 1000 € Pfeil rechts
rotArbeits-
losen-
geld II
lilaEinkom
men
steuer
A. 1 Erw. 0 Kinder: obere Kurven
B. 2 Erw. 0 Kinder: mittere kurven
C. 2 Erw. 3 Kinder: untere Kurven

Anmerkung: Bruttolohn und Steuern auf Jahresbasis sind immer das 12 fache von Brutto-Monatslohn und -Steuern. Eine Übergang auf Jahreswerte bedeutet lediglich eine Skalentransformation: die Achsenwerte 1, 2 ,3... müssten durch 12, 24, 36 ... an beiden Achsen ersetzt werden. Die Kurven im Diagramm bleiben ansonsten unverändert. Bei den Monatswerten handelt es sich immer um Durchschnittswerte, d.h. Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder 13./14. ... Monatsgehalt sind auf den Monatslohn umgelegt.

An Diagramm L0 fällt auf:

Diagramm L1, zeigt die Marginalsätze, also den zusätzliche Steuerbetrag, die entstehen, (bzw. den Anteil des Entgelts, der beim Arbeitslosengeld II zusätzlich angerechnet wird), wenn der Lohn um eine kleine Einheit steigt. Steigt das Entgelt z.B. um einen Euro, zeigt Diagramm L1 die zusätzliche Steuer bzw. (abzugebendes Einkommen) in Cent. Der Marginalsatz ist ein Maß für die "Leistungsgerechtigkeit" - je niedriger er ist, desto mehr lohnt sich Leistung.

Dass dieser Marginalsatz sich an den Beitragsbemessungsgrenzen (vgl. Tabelle 1 Eckwerte) sprunghaft ändert, liegt daran, dass die Sonderausgaben sich an diesen Stellen sprunghaft ändern: von vorher 14,9% auf 0 bzw. von 21,4% auf Null, so dass die Ableitungen dieser Funktionen an diesen Stellen "springen". Diese Sprünge wirken sich auf die Marginalsteuersätze aus, weil die Sozialversicherungsprämien vom Bruttolohn abgezogen werden. Eine weitere Sprungstelle liegt beim beim Grundfreibetrag der Einkommensteuer, weil dort (beim Wechsel von Tarifstufe 1 nach Tarifstufe 2) die die Einkommensteuer von Null auf 14% "springt".

In der hier dargestellten, realistischen Situation, in der auch das ALG II mit berücksichtigt ist, ergeben sich weitere Sprünge, weil das anzurechnende Einkommen bei 100, 400, 800 und 1200 €/Monat, bei denen die Anrechnungsquote - die dem Steuersatz entspricht, von 0% auf 80%, 90; 100% "springt". Bezogen auf den Lohn liegen diese Sprungstellen höher, weil das anzurechnende Einkommen nicht der Lohn ist, sondern z.B. das Kindergeld hinzukommt und von dieser Summe genau spezifizierter Kosten abgezogen werden dürfen, zu denen auch (ab 400 €/Monat) die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers gehören. Dadurch sind auch die Marginalsätze der Anrechnung niedriger als 90 bzw. 100 %.

Pfeil rauf% Marginalsatz: --- Diagramm L1 ---

Marginalsatz über Bruttoeinkommen A,B,C
orangeALG II alle Haushalte hellorangeALG II nur A und B rosaALG II Haushalt B graubraunALG II Haushalt C
blauStBSt alle Haushalte pinkESt pur orangeESt Haushalt A magentaESt Haushalte B und C

An Diagramm L1 fällt auf:

nach oben Einbeziehung der Sozialabgaben

Einkommensteuersystem: Transparenz durch das echte Bruttoentgelt

Zunächst wird Transparenz hergestellt, indem die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungen rechnerisch auf die Arbeitnehmer umgelegt werden. Dies erfolgt neutral so, dass sich in der Einkommensteuer an allen Zahlungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber nichts ändert. Dazu müssen die Arbeitsentgelte zunächst um die Arbeitgeberbeiträge erhöht werden. Wegen der Beitragsbemessungsgrenzen sind diese für verschiedene Gehaltsgruppen unterschiedlich:
GruppeTypEntgeltbereichLohnerhöhung = AG-Beitrag
a) niedrig bis 3750 €/Monat 19,425 %
b) hoch 3750 bis 5500 €/Monat 11,45 % + 299,06 €/Monat
c) Spitze über 5500 €/Monat + 928,81 €/Monat
Zwar könnten die Arbeitnehmer die Sozialversicherungsbeiträge selbst zahlen, der Arbeitgeber soll sie aber - wie bisher - als Dienstleistung zur Entlastung der Arbeitnehmer zusammen mit der Lohnsteuer an die Sozialversicherungen abführen. An den Zahlungen ändert sich dadurch nichts. Netto erhält der Arbeitnehmer genau dasselbe wie vorher. Die Kosten werden jetzt transparent. Auf der Lohnsteuerkarte und der Gehaltsabrechnung stehen andere Zahlen. Statt des Bruttolohns steht jetzt das echte Bruttoentgelt. Davon werden Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung in voller Höhe, also mit dem Betrag, den sie tatsächlich kosten, abgeführt.

Auch für den Arbeitgeber ändert sich materiell nichts. Er zahlt für die Arbeit genau so viel wie vorher. Höchstens psychologisch kann er sich nicht mehr als "Wohltäter" darstellen, der für seine Arbeiter so gut sorgt, dass er "sogar" die Hälfte ihrer Versicherungen bezahlt. Außer ihm selbst (und vielleicht einigen "Sozial"-Politikern) glaubt das aber sowieso keiner.

Wenn in der Einkommensteuer das echte Bruttoentgelt zugrunde gelegt wird, haben die Arbeitnehmer davon die vollen Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen. Wenn der Arbeitnehmer nicht nur seinen eigenen, sondern auch die bisherigen Arbeitgeberbeiträge bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens in voller Höhe vom echten Bruttoentgelt als Sonderausgaben abziehen darf, ergibt sich bei ihm wieder das gleiche zu versteuernde Einkommen wie heute. Dann zahlt er auch die gleiche Steuer wie heute. Für die Arbeitgeber waren die Arbeitgeberbeiträge sowieso steuerfrei bzw. durften als Lohnkosten in der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben werden - an deren Stelle treten jetzt die höheren echten Bruttoentgelte. Beim Arbeitgeber ändert sich steuerlich also ebenfalls nichts. Die Sozialbeiträge kann man wie gewohnt ermitteln, wenn man erst den alten Monatslohn aus dem echten Bruttoentgelt bestimmt und dann die alten Betragssätze und Bemessungsgrenzen anwendet. Oder man ermittelt sie direkt mit dem echten Bruttoentgelt mit den umgerechneten Beitragssätze und -grenzen. Beides führt zu den gleichen Sozialversicherungsbeiträgen.

Zur Ermittlung der Gesamtbelastung im System der Einkommensteuer hat ein Haushalt zu berücksichtigen:

  1. das echte Bruttoentgelt. Davon zahlt / erhält er:
  2. die bisherigen Arbeitgeberbeiträge
  3. Zwischensumme: der bisherige Bruttolohn
  4. ggf. kommt dazu das Arbeitslosengeld II (bei Haushalt C auch das Kindergeld),
  5. Die Einkommensteuer wie in Diagramm L0
  6. Weiter sind zu bezahlen: die Arbeitnehmerbeiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Man kann natürlich auch von Zeile 3. [bisheriger Bruttolohn] ausgehen und daraus alles berechnen.

Beispiel: Haushalt A bezieht einen Bruttolohn von 3000 €/Monat. Dem entspricht ein echtes Bruttoarbeitsentgelt von 3582,75:

  1. 3582,75 € echtes Bruttoentgelt. Davon zahlt er
  2. 582,75 € bisherige Arbeitgeberbeiträge
  3. 3000,00 € bisheriger Bruttolohn,
  4. 329,46 €/Monat Einkommensteuer
  5. Er bekommt kein Arbeitslosengeld II und kein Kindergeld
  6. 617,25 € Arbeitnehmerbeiträge zur
    • 237 € Kranken-,
    • 36,75 € Pflege-,
    • 298,50 € Renten- und
    • 45 € Arbeitslosenversicherung.
Seine Gesamtbelastung ist: 946,71 von 3000 €/Monat (=31,56%) bzw. 1229,46 von 3582,75 €/Monat (=34.3%). Das frei verfügbare bzw. Netto-Einkommen ist (natürlich) 2053,29 €/Monat, egal ob man vom Bruttolohn oder vom echten Bruttoentgelt aus rechnet. Die (Durchschnitts-) Steuersätze sind 11% des Bruttolohns bzw. 9,2% des echten Bruttoentgelts. Der Gesamt-Marginalsatz (hier nicht vorgerechnet) ist 44,9 % des Bruttolohns 53,8%. des echten Bruttoentgelts. Obwohl sich im System der Einkommenssteuer materiell und an den Zahlungsströmen nichts ändert, wenn man vom Bruttolohn zum echten Bruttoentgelt wechselt, verändern sich diese %-Zahlen. Diese Zahlen der Gesamtbelastung zeigen jetzt die Wahrheit an. Die vollen Beiträge werden sichtbar. Die vorher niedrigeren %-Zahlen haben diese Wahrheit verschleiert.

Die Verallgemeinerung dieser Beispiels-Rechnung zeigen die folgenden 12 Diagramme. Für jeden der Haushaltstypen h = A, B und C zeigen die Diagramme hL für Brutto-Monatslöhne, E, zwischen 0 und 8300 €: ALG II, Kindergeld, Beiträge für Renten- + Arbeitslosenversicherung, für Kranken- +Pflegeversicherung, Einkommensteuer und (silbergrau) das verbleibende frei verfügbare Einkommen. Die Diagramme hE zeigen die selben Belastungen, nur dass sie nicht für Brutto-Monatslöhne, sondern für die echten Brutto-Entgelte, E', zwischen 0 und 9200 €. berechnet sind. Zum Vergleich ist auch in roter Farbe die Skala der Monatslöhne, E, gezeigt. Mit der veränderten Skala der horizontalen E'-Achse verändert sich auch die Skala der vertikale Achse. Obwohl sich materiell durch die Einführung des echten Bruttoentgelts an den Zahlungen nichts geändert hat, ändern sich die Diagramme, wenn auch nicht sehr stark. Die Unterschiede sind gut zu sehen, wenn man mit einem Klick auf den Pfeil Pfeil runter zum hE Diagramm und von dort mit Pfeil rauf wieder zum hL-Diagramm wechselt. Noch einfacher geht dieses Wechselspiel, wenn man jeweils auf Gesamtbelastung in der Überschrift klickt.

Zu jedem hL- und hE- Diagramm gibt es ein hL1- bzw. hE1-Diagramm, das die zugehörigen Marginalsteuersätze zeigt. In den hE1-Diagrammen liegen die Blöcke für die Sozialversicherungsböcke unten und nicht oben wie in den hL1-Diagrammen. Man erkennt dann deutlich die Bemessungsgrenzen als Ursache für die Sprünge der (Gesamt-) Marginalsätze. Vor allem diese sind von Interesse. Auch zwischen diesen Diagrammen kann man - wie oben - mit Pfeil rauf bzw. Pfeil runter rauf und runter springen. Auch hier geht das Wechselspiel einfacher, wenn man auf Marginalsätze in der Überschrift klickt.


Haushalt A


Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsALGesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Diagramm AL
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen in 1000 € Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsAEGesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Diagramm AE
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf % Marginalsätze Pfeil raufAL1Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
DiagrammAL1
Pfeil runterBrutto-Monatseinkommen in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf% Marginalsätze Pfeil raufAE1Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
DiagrammAE1
Pfeil runterechtes Bruttoentgelt E'Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.


Haushalt B


Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsBLGesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Diagramm BL
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen in 1000 € Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsBEGesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Diagramm BE
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf %Marginalsätze: Pfeil raufBL1Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
DiagrammBL1
Pfeil runterBrutto-Monatseinkommen in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf% Marginalsätze Pfeil raufBE1Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
Diagramm BE1
Pfeil runterechtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.

Haushalt C


Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsCLGesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Diagramm CL
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen in 1000 € Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsCEGesamtbelastung: Einkommensteuer + ALG II + SV.-Beiträge
Diagramm CE
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf % MarginalsätzePfeil raufCL1Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
Diagramm CL1
Pfeil runterBrutto-Monatseinkommen in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.
Pfeil rauf% Marginalsätze Pfeil raufCE1 Einkommensteuer + ALG II + SV.beiträge
Diagramm CE1
Pfeil runterechtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
rotArbeitslosengeld II lilaEinkommensteuer grünPflege- + Krankenversicherung rotbraunRenten- + Arbeitslosenvers.

Vergleich der Diagramme hL und hE: (am einfachsten durch das Wechselspiel mit Klick auf Gesamtbelastung in der Kopfzeile) Vergleich der Marginalsätze (Klick auf Marginalsätze in der Kopfzeile der Diagramme hL1 und hE1): Vergleich der Haushalte untereinander (Klick auf das jeweilige Haushaltssymbol, z.B. A in der Kopfzeile) Vergleich der Diagramme L0 und L1 mit den entsprechenden Diagrammen hL, hE und hL1, hE1 Die Absicht der progressiven Einkommensteuer, Haushalte mit höheren Einkommen nicht nur absolut, sondern auch relativ höher zu belasten, wird selbst bei Einbeziehung der Sozialversicherungsbeiträge erreicht. Bei den hier untersuchten Haushaltstypen ist der Gesamttarif bei Einbeziehung der Sozialversicherungsbeiträge oberhalb der Transfergrenze fast linear mit Steigungen (Gesamt-Marginalsätzen) zwischen 30 und 42 % ist. Weil die Belastung mit steigenden Entgelt nicht nur absolut sondern auch relativ zunimmt, ist dies ein progressiver Tarif, obwohl die niedrigsten Marginalsätze ausgerechnet bei den Beziehern hoher (!!) Entgelte (Gruppe 3) auftreten. Das Paradigma eine progressive Besteuerung entlaste und motiviere niedrige Einkommen, und sei nur mit niedrigen Marginalsteuersätze bei geringerem - und ansteigenden bei steigendem - Einkommen zu erreichen, erweist sich als graue Theorie. Die Gesamtbelastung zeigt: je niedriger das Einkommen, desto geringer die Arbeitsmotivation.

nach oben Staatsbürgersteuer

Die Staatsbürgersteuer geht vom echten Bruttoentgelt aus. Arbeitgeberbeiträge werden für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung in der bisherigen Höhe nicht mehr gebraucht, da das Altersbürgergeld eine Grundversorgung für Arbeitslosigkeit und Alter garantiert. Bei gering verdienenden Arbeitnehmern ersetzt das Bürgergeld die Leistungen der Arbeitslosenversicherung und der Rentenversicherung bereits vollständig. Nur "Besserverdiener" haben bisher höhere Leistungen als das Bürgergeld bezogen. Ob man in der Staatsbürgersteuer diese Besserverdiener zwingen soll, die über die Grundversorgung hinausgehende Vorsorge für Alter und/oder Arbeitslosigkeit zu betreiben, sei einmal dahingestellt. Es ist natürlich möglich, für "Besserverdiener" diese höheren Leistungen durch eine Zusatzversicherung zu garantieren. Ob diese dann aber "Sozialversicherung" genannt werden darf, ist fraglich.

Für den Systemvergleich soll die kalkulatorische Zusatzversicherung die Leistungen der sozialen Renten- und Arbeitslosenversicherung garantieren, wie das heutige System.

Beim echten Bruttoentgelt bezahlen Arbeitnehmer die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe. Anderfalls müsste er die Arbeitgeberbeiträge als Nicht monetäre Einnahme in die Bemesseungsbasis einbeziehen. Ob der Arbeitgeber weiterhin - wie bisher - diese Beiträge im Auftrag des Arbeitnehmers an die Versicherungen überweisen soll, ist hier nicht zu entscheiden - es geht nur um einen kalkulatorischen Vergleich.

Im System der Staatsbürgersteuer werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach Methode U nicht von der Bemessungsbasis abgezogen. Daher werden vom echten Bruttoentgelt nur die Prämien der Zusatzversicherung abgezogen.

Würde man Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach Methode V oder nach dem Gleichbehandlungsmodell für alle Versicherungen besteuern, wäre der Beitrag um 0,4/0,6 höher, dürfte aber ebenfalls von der Bemessungsbasis abgezogen werden. Netto wäre die Belastung (und die Auszahlung im Krankheits- bzw. Pflegefall) für den Versicherten dieselbe wie bei Methode U

Die Belastungen in der Staatsbürgersteuer und die Berechnung des frei verfügbaren Einkommens sind in Steuer und frei verfügbares Einkommen hergeleitet und an Beispielen demonstriert worden. Hier zur Erläuterung die analoge Berechnung für das Beispiel von oben:

Grundsätzlich dürfen auch Einkunftskosten, z.B. Fahrtkosten in der Straatsbürgersteuer geltend gemacht werden. Das lohnt sich nur, wenn sie die Einkunftskostenpauschale (> 100 €/Monat) übersteigen. Da nur 60 €/Monat Fahrtkosten anfallen, lohnt es sich hier nicht. Diese werden aber auch bei der Berechnung der Einkommensteuer nicht abgesetzt, weil stattdessen der Arbeitnehmerpauschbetrag (=80 €/Monat) abgezogen wird.

Damit ergibt sich als Bemessungsbasis: echtes Bruttoentgelt - Zusatzversicherungsprämie. Vom echten Bruttoentgelt sind abzuziehen:

  1. + die Staatsbürgersteuer = 40% von (echtes Bruttoentgelt - Zusatzversicherungsbeitrag) - Bürgergeld
  2. + die Kranken- und die Pflegeversicherung = "Gesamt" also inklusive Arbeitgeberbeitrag
  3. + der Zusatzversicherungsbeitrag für "Besserverdiener".
  4. = Summe der Belastungen
Der Rest ist frei verfügbar.

Haushalt A verdient (altes Brutto) 3000 €/Monat zuzüglich 582,75 € Arbeitgeberbeitrag also 3582,75 €/Monat. echtes Bruttoentgelt. Der Zusatzversicherungsbeitrag beträgt 20,9% von(3000-2300) = 146,30 €/Monat.

  1. + 624,58 € Staatsbürgersteuer = 40% von (3582,75 -146,30) +750 €/Monat)
  2. + 513,00 € für Kranken und Pflegeversicherung (447 € Kranken- und 66 € Pflegeversicherung)
  3. + 146,30 € für die Zusatzversicherung für "Besserverdiener"
  4. =1283,88 € als Summe der Belastungen
Die Gesamtbelastung von 1283,88 €/Monat ist zu vergleichen mit 1613,48 €/Monat von Einkommensteuer + Sozialbeiträge (bei echtem Bruttoentgelt 3582 €/Monat). Obwohl er höhere Staatsbürgersteuer bezahlt (624,58 € im Vergleich zu 418,48 € Einkommensteuer) ist die Gesamtbelastung in der Staatsbürgersteuer um 329,60 €/Monat niedriger. Entsprechend ist stehen ihm 329,60 €/Monat mehr zur freien Verfügung. Diese Entlastung entsteht durch den um 540,70 € niedrigeren Beitrag zur Alterssicherung (146,30 € für die Zusatzversicherung statt 637 € Beitrag für die gesetzlichen Rentenversicherung).

In den folgenden Diagrammen hS, hS1 wird für jeden Haushaltstyp h = A,B,C die Zusammensetzung der Belastungen aus Staatsbürgersteuer und der Beiträge zur Kranken- + Pflegeversicherung sowie der Zusatzversicherung gezeigt. Der Rest ist wieder das frei verfügbare Einkommen. Am Ende zeigt das Diagramm hV für jeden Haushaltstyp h den Vergleich der Belastungen in der Staatsbürgersteuer aus dem Diagramm hS mit den Belastungen im Einkommensteuer-System aus dem Diagramm hE.


Haushalt A


Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsASGesamtbelastung: Staatsbürgersteuer + SV.-Beiträge + Zusatz.V.
Diagramm AS
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
blauStaatsbürgersteuer grünPflege- + Krankenversicherung gelbZusatzversicherung gelbfrei verfügbar
Pfeil rauf% Marginalsätze : AS1 Staatsbürgersteuer + SV.beiträge + Zus.V.
Diagramm AS1
Pfeil runter echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
blauStaatsbürgersteuer grünPflege- + Krankenversicherung gelbZusatzversicherung gelbfrei verfügbar
Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsAVSystemvergleich: Staatsbürgersteuer - Einkommensteuer
Diagramm AV
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
lilaEinkom-
mensteuer
rotbraunRenten- +
Arbeitslosenvers.
grünPflege- +
Krankenvers.
blauStaats-
bürgersteuer
gelbZusatz-
versicherung
gelbfrei
verfügbar

Haushalt B


Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsBSGesamtbelastung: Staatsbürgersteuer + SV.-Beiträge + Zusatz.V.
Diagramm BS
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
blauStaatsbürgersteuer grünPflege- + Krankenversicherung gelbZusatzversicherung gelbfrei verfügbar
Pfeil rauf% Marginalsätze :BS1 Staatsbürgersteuer + SV.beiträge + Zus.V.
Diagramm AS1
Pfeil runter echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
blauStaatsbürgersteuer grünPflege- + Krankenversicherung gelbZusatzversicherung gelbfrei verfügbar
Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsBVSystemvergleich: Staatsbürgersteuer - Einkommensteuer
Diagramm BV
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
lilaEinkom-
mensteuer
rotbraunRenten- +
Arbeitslosenvers.
grünPflege- +
Krankenvers.
blauStaats-
bürgersteuer
gelbZusatz-
versicherung
gelbfrei
verfügbar

Haushalt C


Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsCSGesamtbelastung: Staatsbürgersteuer + SV.-Beiträge + Zusatz.V.
Diagramm CS
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
blauStaatsbürgersteuer grünPflege- + Krankenversicherung gelbZusatzversicherung gelbfrei verfügbar
Pfeil rauf% Marginalsätze :CS1 Staatsbürgersteuer + SV.beiträge + Zus.V.
Diagramm CS1
Pfeil runter echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
blauStaatsbürgersteuer grünPflege- + Krankenversicherung gelbZusatzversicherung gelbfrei verfügbar
Pfeil rauf 1000 € pro Monat Pfeil rechtsCVSystemvergleich: Staatsbürgersteuer - Einkommensteuer
Diagramm CV
Pfeil runterUnterstützung Brutto-Monatseinkommen EPfeil rechts echtes Bruttoentgelt E' in 1000 €Pfeil rechts
lilaEinkom-
mensteuer
rotbraunRenten- +
Arbeitslosenvers.
grünPflege- +
Krankenvers.
blauStaats-
bürgersteuer
gelbZusatz-
versicherung
gelbfrei
verfügbar

Diagramme hS und hS1 bei den verschiedenen Haushaltstypen: (Klick jeweils auf den Haushaltsbuchstaben in der Kopfzeile durchläuft die S-Diagramme)

nach oben Systemvergleich unter Einbeziehung der Sozialausgaben

Vergleich der Diagramme hE1 und hS1 (Klick jeweils auf E1 bzw. S1 in der Kopfzeile): Insbesondere der letzte Punkt mag manchen irritieren. Ist dies nicht "unerträglich" hoch? Fast 2/3 der von jedem zusätzlichen Euro werden "abgeführt" und Haushalt A kann nur etwas mehr als 1/3 für seine persönlichen Zusatzbedürfnisse ausgeben. Hierzu ist festzustellen: Vergleich der Diagramme hE, hS und hV (Klick jeweils auf E,S,V in der Kopfzeile) oder Tabelle Systemvergleich. In den hV-Diagrammen ist alles, was oberhalb der gelben Flächen bzw. der unteren grünen Flächen der Pflege- ind Krankenversicherung liegt. und nach oben durch die lilafarbenen Flächen der Einkommensteuer abgeschlossen wird, das, was das ESt-System im Vergelich zum StBSt-System zusätzlich kostet.

nach oben Tabelle ESt - ALG basiert auf folgenden Annahmen und Berechnungen

Hier sind die Annahmen des Kapitels: Arbeitnehmerhaushalte (2.8) zu Haushaltstypen (siehe oben oder 2,8.1), Berechnung von Einkommensteuer 2.8.2 und 2.8.3) und Arbeitslosengeld II (2.8.4 und 2.8.5) zusammengefasst.

Sozialversicherungsbeiträge werden mit den Eckwerten ab 1.7.2011 der 'Tabelle 1 Eckwerte' ermittelt. Beim Krankenversicherungsbeitrag ist der "ermäßigte Tarif" angenommen, bei dem ab dem 43. Krankheitstag kein Krankengeld von der Krankenkasse ausgezahlt wird. Der Normaltarif beträgt 15,5%, wobei auf den Arbeitnehmer 8,2% entfallen.

Tabelle 1 EckwerteSozialversicherungsbeiträge Beitragsbemessungsgrenze
SozialversicherungGesamtArbeit- Arbeit- bis Bruttolohn ... €/Monat
nehmergeber WestOst
Krankenversicherung 14,9 % 7,9 % 7,0 % 3750 3750
Pflegeversicherung 1,95 % 0,975% 0,975%
Kinderlose ab 23.Jahr 2,2 % 1,225%
Rentenversicherung 19,9 % 9,95% 9,95% 5500 4800
Arbeitslosenversicherung 3 % 1,5 % 1,5 % 4650

Sozialversicherungsbeiträge werden u.a. in der Einkommensteuer als Sonderausgaben geltend gemacht, wobei bei der Rentenversicherung sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberbeiträge abgesetzt werden. Bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung wird die Beitragsbemessungsgrenze alte Bundesländer (West) 5500 € angenommen. Für die neuen Bundesländer (Ost) ergeben sich für Einkommen bis 4650 € die gleichen Ergebnisse. Für Einkommen über dieser Grenze sind im Osten die Steuern etwas höher, weil weniger Sonderausgaben abgezogen werden, und die Gesamtbelastungen (Steuern + Sozialversicherungsbeiträge) etwas niedriger.

Bei der Arbeitslosengeld II - Berechnung gelten folgende Werte und Annahmen:

Die Haushalte haben außer einem evtl. vorhandenen Schonvermögen kein weiteres eigenes Einkommen oder Vermögen, das eingesetzt werden könnte. Alle Haushalte wohnen in einem mit der Stadt Darmstadt vergleichbaren Wohnort in Wohnungen, deren Mieten und Nebenkosten an den Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen. Es gibt keine Anlässe für Mehrbedarf oder einmalige Leistungen

nach oben Tabelle 1 ALG II Haushalt A Haushalt B Haushalt C
Regelleistung 359 €/Monat 646 €/Monat1435 €/Monat
Höchstmiete 370 €/Monat 459 €/Monat 726 €/Monat
Heizkosten 75 €/Monat 90 €/Monat 150 €/Monat
Summe 804 €/Monat 1195 €/Monat 2311 €/Monat

Die Höchstmieten sind den "Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft der Stadt Darmstadt" (2010) entnommen. Sie beruhen auf dem Merkblatt: Kosten der Unterkunft und Arbeitslosengeld II und dem örtlichen Mietspiegel und schließen Wasserkosten mit ein. Für Heizkosten sind hier 1,50 €/m² angenommen. "Natürlich" sind die tatsächlichen Kosten mit Mietverträge und -abrechnungen nachzuweisen - durch diese Überprüfungen werden Einsparungen gegenüber den Höchstgrenzen erzielt. Ob diese Einsparungen die Kontroll-, Verwaltungs- und Streitkosten dieser Überprüfungen erreichen oder übertreffen, ist nicht klar. Statistiken dazu sind mir nicht bekannt

Bei Haushalt C setzt sich die Regelleistung zusammen aus den Regelleistungen der Eltern (646 €), denen der Kinder die 8, 12 (2*251 €) und 15 Jahre (287 €) alt sind, zusammen also 1435 €. Das Kindergeld (558 €) ist als zusätzliches Einkommen zu 100% anzurechnen.

Diese Daten verdanke ich Frau Sandra Kaschuge von der ARGE Darmstadt, die mir auch bei der Berechnung des ALG II entscheidend geholfen hat. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.

Bei den Kosten dieser Regelungen ist natürlich auch zu berücksichtigen. dass die Mindestbeiträge der Krankenversicherung 126,05 €, der Pflegeversicherung 18,04 € und der Rentenversicherung 40,80 € garantiert werden. Falls Arbeitgeber- + Arbeitnehmerbeiträge nicht ausreichen, diese Mindestbeiträge zu finanzieren, wird der Rest durch das ALG II abgedeckt und direkt an die Versicherungen ausgezahlt.

Für die Spalten gelten folgende Annahmen und Berechnungsverfahren:

  1. [Lohn]: Für alle Haushalte wird ein Arbeitseinkommen unterstellt. Bei Haushalt B und C arbeitet nur einer der Erwachsenen zum hier angegeben (Brutto-) Lohn, der andere Erwachsene kümmert sich um den Haushalt.
  2. [ESt] Einkommensteuer: Vom monatlichen Bruttolohn wird die Arbeitnehmer-Pauschale gem. § 9a EStG in Höhe von 920 €/Jahr abgezogen. Als Sonderausgaben (gem. §10 EStG) werden der Arbeitnehmeranteil zur Kranken- Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie die Beiträge zur Rentenversicherung (Arbeitnehmer + Arbeitgeberanteil) berücksichtigt. Bei letzteren wurden im Vorgriff auf die Situation ab 2025 100% der Beiträge als Sonderausgaben angesetzt, (2009 wären gem. §10 Abs.9 Satz 4 EStG nur 68%, 2010 70% usw. abzugsfähig. Mit diesem Vorgriff auf 2025 verbessert sich die Vergleichbarkeit mit der Staatsbürgersteuer, weil die Staatsbürgersteuer Renten ebenso wie andere Vorsorgen z.B. Ersparnisse erst bei Eintritt der des Vorsorgefalls besteuert.) Darauf wird der Tarif gem.§ 32 a EStG Abs.1 angewendet, wobei für die Haushalte B und C der Splitting-Tarif gem. § 32a Abs.2 angesetzt ist. Eine Nebenrechnung ergibt, dass für Haushalt C die Steuerminderungen durch Freibeträge von 21024 €/Jahr für die 3 Kinder (Kinderfreibetrag: 2184 € pro Kind und Elternteil und Betreuungs- und Erziehungsfreibeträge: 1320 € pro Kind und Elternteil gem. § 32 Abs.5 ) für alle Bruttoeinkommen der Tabelle geringer sind als das Kindergeld (558 €/Monat) Also wurde gem. § 31 EStG nur das Kindergeld berücksichtigt, also bei Haushalt C keine Kinder- oder Erziehungsfreibeträge abgesetzt.
  3. [ALGII] Arbeitslosengeld II: Für die Berechnung sind die Berechnungsgrundlagen der Tabelle 1 ALG II verwendet. Wenn Arbeitseinkünfte erzielt werden, könnten davon der Pauschbetrag (15,33 €/Monat), die pauschalierten sonstigen Versicherungen (30 €/Monat) und die Fahrtkosten (60 €/Monat), zusammen also 105,33 €/Monat abgesetzt werden. Hier wurde stattdessen den Freibetrag von 100 € pro Monat abgesetzt, weil sich der Prüfaufwand für die Differenz von 5,33 € nicht lohnt. Es gelten die reduzierten Beitragssätze für die Krankenversicherung, die 0,3% (gesamt 0.6%) unter den in Tabelle 1 Eckwerte genannten Beitragssätzen liegen. Bis 400 €/Monat "bereinigtes Einkommen" zahlt der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge, ab 800 €/Monat die normalen Beitragssätze (19,675%) und zwischen 400 und 800 €/Monat wird linear interpoliert. Arbeitgeber zahlen immer die normalen Arbeitgeber Beitragssätze, also 19,125 % des Bruttoeinkommens. (vgl. auch: Das Liberale Bürgergeld, [2005], Anlage 6, Übersicht 2 und 3 Spalte 8).
    + [Kind. G,] Das Kindergeld für den für den 5-Personenhaushalt C beträgt gem. § 66 EStG monatlich 558 €: für das 1. und 2. Kind je 184 und für das dritte 190 €.Es kommt erst bei der Berechnung der Einkommensteuer zum Tragen - unterhalb beim ALG II gelten die Regelsätze für Kinder,
  4. [Saldo ESt] Der Saldo ergibt sich aus [ESt] - [ALGII] - [Kind. G.]. Ist er negativ, erhält der Haushalt eine Entlastung bzw. Auszahlung, weil Arbeitslosengeld II + Kindergeld die Einkommensteuer überwiegen.
  5. [Saldo + Soz.V.] Die Gesamtbelastung = [Saldo ESt] + Arbeitnehmerbeiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen.

nach obenTabelle EST-ALG: Einkommensteuer[EST], Arbeitslosengeld II [ALGII], Gesamtbelastung [Saldo]
nach Bruttolohn / Bruttogehalt [=Lohn] - alles in €/Monat -
Haus
-halt
A: 1 Erw., ledig B: 2 Erw., 0 Kinder C: 2 Erw., 3 Kinder
Lohn EStALGIISaldo EStSaldo
+Soz.V.
EStALGIISaldo EStSaldo
+Soz.V.
EStALGII +
Kind. G.
Saldo EStSaldo
+Soz.V.
0 804,00 -804,00 -804,00 1195,00 -1195,00 -1195,00 2311,00 -2311,00 -2311,00
200 724,00 -724,00 -724.00 1115,00 -1115,00 -1115.00 2231,00 -2231,00 -2231,00
400 564,00 -564,00 -564,40 995,00 -995,00 -995,00 2071,00 -2071,00 -2071,00
600 433,46 -433,46 -396,64 825,99 -825,99 -787,25 1940,10 -1940,10 -1903,72
800 332,38 -332,38 -221,91 727,98 -727,98 -611,75 1838,30 -1838,302 -1729,17
1000 12,40 241,22 -228,81 - 44,70 629,97 -629,97 -436,26 1736,50 -1736,50 -1554,62
1200 36,31 150,57 -114,26 +132,64 512,52 -512,52 -265,62 1626,12 -1626,12 -1382,22
1400 69,28 49,87 + 19,42 +307,47 374,25 -374,25 -86,19 1487,10 -1487,10 -1202,55
1600 107,15 +107,15 436,35 224,20 -224,20 +105,00 1343,68 -1343,68 -1018,48
1800 146,76 +146,76 +517,11 6.27 71,62 -65,35 +305,00 6,92 1206,49 -1206,49 - 833,72
2000 187,75 187,75 +599,25 30,72 +30,72 +442,22 31,53 1079,03 -1047,50 - 641,00
2200 230,12 230,12 +682,77 58,01 +58,01 +506,66 59,01 947,16 -947,16 - 441,00
2400 273,88 273,88 +767,68 88,15 88,15 +581,95 89,35 818,15 -728,80 - 241,20
2600 319,03 319,03 +853,98 121,14 121,14 +656,09 122,55 692,00 -569,45 - 163,55
2800 365,56 365,56 +941,66 156,97 156,97 +733,07 158,61 558,00 -410,10 +159,00
3000 413,48 413,48 1030,73 195,07 195,07 +812,32 196,89 558,00 -361.11 +248,64
3200 462,78 462,78 1121,18 233,99 233,99 +892,39 135,36 558,00 -322,04 +328,36
3400 513,47 513,47 1213,02 273,59 273,95 +973,14 245,73 558,00 -287,73 +408,78
3600 565,54 565,54 1306,24 313,89 313,89 1054,59 316,20 558,00 -241,80 +489,90
3800 620,55 620,55 1397,84 358,52 358,52 1126,43 358,52 558,00 -199,48 +568,43
4000 681,83 681,83 1482,02 402,62 402,62 1202,80 405,10 558,00 -152,90 +637,92
4200 744,83 744,83 1567,91 450,02 450,02 1273,10 452,55 558,00 -105,45 +708,26
4400 809,55 809,55 1655,53 598,28 498,28 1344,27 500,86 558,00 - 57,14 +779,47
4600 875,99 875,99 1777,88 547,40 547,40 1416,29 550,03 558,00 - 7,97 +851,54
4800 944,15 944,15 1835,94 597,39 597,39 1489,18 600,06 558,00 + 42,06 +924,47
5000 1014,04 1014,04 1928,73 648,23 648,23 1562,92 650,95 558,00 + 92,95 +998,26
5200 1085,65 1085,65 2023,23 699,94 699,94 1637,53 702,70 558,00 144,70 1072,92
5400 1158,98 1158,98 2119,46 752,51 752,51 1713,00 755,32 558,00 197,32 1148,43
5600 1238,19 1238,19 2210,12 809,42 809,42 1781,36 812,28 558,00 254,28 1216,84
5800 1322,19 1322,19 2294,12 870,86 870,86 1842,79 873,76 558,00 315,76 1278,33
6000 1406,19 1406,19 2378,12 933,39 933,39 1905,33 936,35 558,00 378,35 1340,91
6200 1790,19 1490,19 2462,12 997,02 997,02 1968,96 1000,03 558,00 442,03 1404,95
6400 1574,19 1574,19 2546,12 1061,75 1061,75 2033,69 1064,81 558,00 506,81 1469,37
6600 1658,19 1658,19 2630,12 1127,58 1127,58 2099,51 1130,69 558,00 572,69 1535,25
6800 1742,19 1742,19 2714,12 1194,50 1194,50 2166,44 1197,67 558,00 639,67 1603,23
7000 1826,19 1826,19 2798,12 1262,52 1262,52 2234,46 1265,74 558,00 707,74 1670,30
7200 1910,19 1910,19 2882,12 1331,65 1331,65 2303,58 1334,91 558,00 776,91 1739,47
7400 1994,19 1994,19 2966,12 1401,86 1401,86 2373,80 1405,18 558,00 847,18 1809,74
7600 2078,19 2078,19 3050,12 1473.18 1473.18 2445,12 1476.55 558,00 918.55 1881,11
7800 2162,19 2162,19 3134,12 1545,60 1545,60 2517,53 1549,02 558,00 991,02 1953,58
8000 2246,19 2246,19 3218,12 1619,11 1619,11 2591,05 1622,58 558,00 1064,58 2027,14
8200 2330,19 2330,19 3302,12 1693,72 1693,72 2665,66 1697,24 558,00 1139,24 2101,80

nach obenTabelle Systemvergleich ESt.-StBSt.

In den Spalten sind dargestellt: (Gesamt bedeutet jeweils: Gesamtbelastung aus Steuern und Sozialabgaben.)
Nr.BezeichnungErläuterungvgl.
0Brutto-LohnBruttolohn, ermöglicht Vergleiche mit Tabelle ESt-ALG (2.8.5)
1 echtes Br.Entg.] echtes Bruttoentgelt = Bruttolohn + Arbeitgeberbeiträge (4,2.1)
2 Zus.V. 1] Zusatzversicherung für Besserverdiener von Haushalt A (4,2.2)
3 StBSt] Staatsbürgersteuer von Haushalt A. (= 40% von (E'- Zus.V. 1) + 750 (4,2.4)
4 Gesamt (StBSt)] StBSt von A + Zus.V. 1 + Beitrag zur Kranken- + Pflegeversicherung(4,2.4)
5 Gesamt (ESt)] [Saldo + Soz.V.] Tabelle ESt-ALG + Arbeitgeberbeiträge.(2.8.5)
6 ZuS.V. 2 Zusatzversicherung für Besserverdiener der Haushalte B und C (4,2,2)
7 StBSt Staatsbürgersteuer von Haushalt B. (= 40% von (E'- Zus.V. 2) + 1340 (4,2.4)
8 Gesamt (StBSt) StBSt von B + Zus.V. 2 + Beitrag zur Kranken- + Pflegeversicherung (4,2.4)
9 Gesamt (ESt) [Saldo + Soz.V.] aus Tabelle ESt-ALG + Arbeitgeberbeiträge.(2.8.5)
10 StBSt Staatsbürgersteuer von Haushalt C. (= 40% von (E'- Zus.V. 2) + 2600 (4,2.4)
11 Gesamt (StBSt) StBSt von C + Zus.V. 2 + Beitrag zur Kranken- + Pflegeversicherung (4,2.4)
12 Gesamt (ESt) [Saldo + Soz.V.] aus Tabelle ESt-ALG + Arbeitgeberbeiträge. (2,8,5)

Tabelle Systemvergleich: Gesamt-Belastung aus Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
im System der Einkommensteuer (ESt) und der Staatsbürgersteuer (StBSt)- alles in €/Monat
Haushalt A: 1 Erw., ledig B: 2 Erw., 0 Kinder C: 2 Erw., 3 Kinder
Sp. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
Brutto
-Lohn
echtes
Br.Entg.
Zus.-
V. 1
StBSt Gesamt
(StBSt)
Gesamt
(ESt)
Zus.-
V. 2
StBSt Gesamt
(StBSt)
Gesamt
(ESt)
StBSt Gesamt
(StBSt)
Gesamt
(ESt)
0 0 -750,00 -750 - 804,00 -1340,00 -1340,00 -1195,00 -2600,00 -2600,00 -2311,00
200 238,35 -654,46 -654,46 - 685,15 -1244,46 -1244,46 -1076,15 -2504,46 -2504,46 -2192,15
400 447,70 -558,46 -546,70 - 486.30 -1148,92 -1136,70 - 877,30 -2408,92 -2396,88 -1993,30
600 716,15 -463,38 -413,61 - 280,09 -1053,38 -1003,61 - 671,09 -2313,38 -2264,34 -1787,14
800 955.40 - 367,84 -280,51 - 685,15 - 957,84 - 870,51 - 457,51 -2217,84 -2131,79 -1573,66
1000 1194,25 -272,30 -147,42 +149,55 - 862,30 - 737,42 - 243,93 -2122,30 -1999,25 -1360,19
1200 1433,10 -176,76 - 14,33 +365,74 -766,76 - 604,33 - 32,52 -2026,76 -1866,70 -1149,12
1400 1671,95 - 81,22 +118,77 +583,68 - 671,22 - 471,23 +185,76 -1931,22 -1734,16 - 930,60
1600 1910,80 + 14,32 +251,86 -747,15 - 575,68 - 338,14 +415,80 -1835,68 -1601,61 - 707,68
1800 2149,65 +109,86 +384,96 +866,76 - 480,14 - 205,04 +654,65 -1740,14 -1469,07 - 484,07
2000 2388,50 +205,40 +518,05 +978,75 -384,60 - 71,95 +830,72 -1644,60 -1336,52 -252,50
2200 2627,35 +300,94 +651,14 1110,12 -289,06 + 61,14 +938,01 -1549,06 -1203,98 - 13,65
2400 2866,20 20,90 +388,12 +796,78 1233,88 -193,52 +194,24 1048,15 -2504,46 -2504,46 +225,20
2600 3105,05 62,70 466,94 954,95 1353,03 - 97,88 +327,33 1161,14 -1357,98 -938,88 +464,05
2800 3343,90 104,50 545,76 1113,13 1485,56 - 2,44 460,43 1276,97 -1262,44 -806,34 +702,90
3000 3582,75 146,30 +624,58 1283,88 1613,48 + 93,10 +593,62 1395,07 -1166,90 - 673,79 831,395
3200 3821,60 188,09 703,40 1429,47 1742,78 +188,64 +726,46 1513,99 -1071,36 -541,25 949,96
3400 4060,45 229,89 +782,22 1587,65 1873,47 +284,18 +859,71 1633,59 -975.82 -408,70 1069,23
3600 4299,30 271,69 861,04 1745,82 2005,54 379,72 +992,80 1753,89 -880,28 -276,16 1189,20
3800 4534,16 312,79 +938,55 1892,59 2132,00 473,67 1114,92 1867,52 -786,34 -154,46 1302,59
4000 4757,06 351,80 1012,10 2005,54 2239,08 +562,83 -1204,08 1959,87 -697,18 - 66,30 1394,98
4200 4979,96 390,81 1085,66 2117,72 2347,88 +651,99 1293,24 2053,07 -608,02 + 23,86 1488,23
4400 5202,86 429,82 1159,22 2230,28 2458,40 741,15 1382,40 2147,13 -518,86 +113,02 1582,33
4600 5425,76 468,82 1232,78 2342,85 2570,64 19,56 +822,48 1483,29 2242,05 -437,52 213,92 1677,30
4800 5648,66 507,83 1306,33 -2455,41 2684,60 58,57 896,04 1595,85 2337,84 -363,96 +326,48 1773,13
5000 5871,56 546,84 1379,89 2567,98 2800,29 97,57 +969,60 1708,42 2434,48 -290,40 +439,04 1869,83
5200 6094,46 585,85 1453,45 2680,54 2917,70 136,58 1043,15 1820,98 2531,99 -216,85 551,61 1967,38
5400 6317,36 624,85 1527,00 2793,11 3036,83 175,59 1116,71 1933,55 2630,36 -143,29 664,17 2065,79
5600 6528,81 644.36 1603,78 2889,39 3138,94 195,09 1193,49 2029,83 2710,17 - 66,51 760,46 2145,65
5800 6728,81 644.36 1683,78 2969,39 3222,94 195,09 1273,49 2109,83 2771,61 + 13,49 840,46 2207,14
6000 6928,81 644.36 1763,78 3049,39 3306,94 195,09 1353,49 2189,83 2834,14 + 63,49 920,46 2269,72
6200 7128,81 644.36 1843,78 3129,39 3390,94 195,09 1433,49 2269,83 2897,77 173,49 1000,46 2333,41
6400 7328,81 644.36 1923,78 3209,39 3474,94 195,09 1513,49 2349,83 2962,50 253,49 1080,46 2398,19
6600 7528,81 644.36 2003,78 3289,39 3558,94 195,09 1593,49 2429,83 3028,33 333,491 1160,46 2464,06
6800 7728,81 644.36 2083,78 3369,39 3642,94 195,09 1673,49 2509,83 3095,25 413,49 1240,46 2531,04
7000 7928,81 644.36 2163,78 3449,39 3726,94 195,09 1753,49 2589,83 3163,27 493,49 1320,46 2599,11
7200 8128,81 644.36 2243,78 3529,39 3810,94 195,09 1833,49 2669,83 3232,40 573,49 1400,46 2668,29
7400 8328,81 644.36 2323,78 3609,39 3894,94 195,09 1913,49 2749,83 3302,61 653,49 1480,46 2738,56
7600 8528,81 644.36 2403,78 3689,39 3978,94 195,09 1993,49 2829,83 3373,93 733,49 1560,46 2809,93
7800 8728,81 644.36 2483,78 3769,39 4062,94 195,09 2073,49 2909,83 3446,35 813,49 1640,46 2882,39
8000 8928,81 644.36 2563,78 3849,39 4146,94 195,09 2153,49 2969,83 3519,86 893,49 1720,46 2955,96
8200 9128,81 644.36 2643,78 3929,39 4230,94 195,09 2233,49 3069,83 3594,47 973,49 1800,46 3030,62