zu 0. Überblick
Wie geht's weiter?
Bienenkorb - Übung, 4 Minuten
Jeder bildet mit einem seiner Nachbarn einen "2er Bienenkorb". Wer alleine übrig bleibt, darf sich nach Wahl anschließen (3er Bienkorb).

Versuchen Sie im Bienenkorb bitte Antworten zu finden auf

  1. Wo sehen Sie Probleme im System der direkten Steuern (Einkommensteuern...) und Subventionen / der StBSt?
  2. Was möchten Sie heute hier gerne erfahren/diskutieren?
Notieren Sie ihre Antworten in Stichworten auf die Kärtchen.
Beachten Sie die Meta-Plan Regeln:
  • Filzstifte (breite Seite, fett)
  • Druckschrift
  • Max. 3 Zeilen / 9 Wörter
Kärtchen bei sich liegen
lassen und spätestens in
der Pause anpinnen.
zu Eingangsfragen
zu Reservefolien Übersicht
Wie geht's weiter?
  1. bitte (freiwillig) Ihren Namen auf die Rückseite notieren,
  2. die Kärtchen werden eingsammelt und stukturiert angepinnt,
  3. alle Fragen werden nach Möglichkeit berantwortet:
    • im Vortrag oder
    • nach der Pause und/oder
    • per EMail.zu 0. Überblick
Am Ende des Vortrags
  1. verteilen Sie bitte die 10 Klebepunkte auf die Lernziele:
    • Vertikal: was fanden Sie besonders wichtig?
    • horizontal: schwer zu verstehen – bin neugierig – so ok!
  2. nehmen Sie die Kärtchen mit, die bereits ausreichend kommentiert sind,
  3. ggfs. ihr Namenskärtchen ins 'Will Mitmachen'- Körbchen.
zu Reservefolien Übersicht
Zu 0. Mehwertsteuer
Steuersatz, Marginalsteuersatz: StBSt
BegriffsdefinitionSymbol allgemein StBSt
Steuer S = S(Y) = m*X-B
Steuersatz=Durchschnittsteuersatzs = S(Y)/Y = m-B/X
Marginalsteuersatz S'= dS(Y)/dY = m=40%
% s und m der Staatsbürgersteuer
Durchschnitts-Tarif der Staatsbürgersteuer 50%
m= 40%
s

progressiv:
je größer X
desto größer s


zu 2.1 die 3 Essentials
zu Steuersatz, StBSt
zu Bürgergeldmodelle
Steuersatz, Marginalsteuersatz der ESt
BegriffsdefinitionSymbol allgemeinESt
Steuer S = S(E) siehe
§32 a
EStG
Steuersatz=Durchschnittsteuersatz s = S(E)/E
Marginalsteuersatz S'= dS(E)/dE
% s und S' der Einkommensteuer E = zu versteuerndes Monats-Einkommen
Durchschnitts-Tarif der Einkommensteuer
Bei einem Einkommen von 20,877 € springt S' von 42% auf 45% (hier nicht im Bild).
Ab E=44 000 € ist bei der ESt S'=42%/45% mit dem der StBSt S'=40% vergleichbar.
aber
E, die Bemessungsgrundlage der EST ist anders als das X der StBSt.
zu Steuersatz ESt
zu Mwst
2.1Bürgergeld-Modelle
Der Begriff "Bürgergeld" wurde erstmals in der Staatsbürgersteuer für den Parameter B des Tarifs geprägt. Leider gibt es inzwischen eine ganze Anzahl weiterer "Bürgergeld"-Modelle, die mit der Staatsbürgersteuer nichts gemein haben, außer dass es ein bedingunsloses Grundeinkommen gibt oder dass der Steuertarif des zu versteuernden (Perioden-) Einkommens um einen negativen Ast ergänzt wird.

Das Problem all dieser Modelle ist es, dass zur Finanzierung

Das Kindergeld stellt ein - wenn auch niedriges - Bürgergeld dar. Auch das Arbeitlosengeld II kann als kleiner Schritt in Richtung eines Bürgergelds aufgefasst werden. Allerdings ist es kompliziert, muss beantragt werden, ist "nachrangig" z.B. gegenüber Unterhaltszahlungen oder Vermögensnutzung und Einkünfte müssen zu 60-80% angerechnet werden. Damit wird das ALG II zur Armuts- und Sozialfalle.
Arbeitsmotivation und Finanzierung sind die Achillesfersen alternativer Modelle.
Die Staatsbürgersteuer ist einfach, transparent und finanzierbar. zu 2.1 die 3 Essentials
zu Bürgergeldmodelle
zu 3.6.1 PS-Konten
2.1.aMehrwertsteuer?
Für die Konsumbesteuerung die MWST zu erhöhen und dafür die direkten Steuern ganz abzuschaffen, klingt verlockend. Leider gibt es da ein paar Schwierigkeiten.
  • Der MWST-satz müsste auf 80% -100% erhöht werden.
  • Probleme mit Europa (Grenzausgleich, Hotelgewerbe, Schmuggel, Fernverkehr, umarbeiten ...)
  • Jeder will Vorsteuerprivileg (Nebenerwerb: Selbstständiger z.B. Berater, am besten mit Leistungs-Export)
  • Was ist jeweils vorsteuerabzugsfähig (Belege-Bürokratie)
  • Steuervermeidung durch Tauschwirtschaft
  • Auswandern ins – oder Urlaub im Ausland (da ist's billiger)
  • Problem der Vermögensgüter (Aktien, Kredite, Häuser, Autos)
  • Lobby und Politik: Klientel-Selbst-Bedienungsladen z.B. bei gespaltenen MWST.-Sätzen
Für Umverteilung bringt sie fast nichts, weil den Reichen nichts genommen wird! zu 2.1 die 3 Essentials
zu MWST
zu 3.6.2 Einkommnsteuererklärung mit PS-Konten
3.6.0Behandlung von Krediten
Kredite sind negative (Rein-)Vermögensteile.

Das Reinvermögen ergibt sich aus dem Marktwert aller Vermögensgegenstände abzüglich (dem Marktwert) aller Verbindlichkeiten.

  • Eine Kreditaufnahme ist damit zunächst einmal eine Einzahlung. Ob sich aus der Kreiditaufnahme am Ende eine Steuerpflicht ergibt, hängt davon ab, was mit dem Kredit finanziert wird.
    1. privilegiertes Vermogen: ist das der Fall saldieren sich Kreditaufnahme und Vermögenszuwachs: nur der Reinvermögenszuwachs ist als Ersparnis anzugsfähig.
    2. Geldvermögen: landet der aufgenommene Kredit zunächst auf dem Girokonto, ergibt sich eine entsprechende Zahlungsmittelbestandsänderung: Es wurde Geldvermögen gebildet: der Reinvermögenszuwachs ist Null.
    3. Konsumausgaben (Konsumenten-Kredit): Hier wird die Einzahlung für den Konsum verwendet, es entsteht also die entsprechende Konsumsteuerpflicht.
  • Die Kreditrückzahlung = Ersparnis, entsprechend der Reinvermögensdefinition: durch Kredittilgung wird das Reinvermögen erhöht (bzw. dessen Verringerung verhindert). In der Staatsbürgersteuer ist die gesamte Kreditrückzahlung, also Zinsen und Tilgung, Ersparnis, denn beides bedeutet Konsumverzicht. zu Konsummessung
Mit der Methode der PS-Konten werden diese Vorgänge einfach und unkompliziert erfasst.
zu Behandlung von Krediten
zu 3.6.2 Einkommnsteuererklärung mit PS-Konten
3.6.1PS-Konto = Persönliches Steuerkonto.
Eine Berechtigte Organisation (BO) verwaltet privilegiertes Vermögen. Eine BO kann eine Bank, Versicherung, Firma oder sonstige Organisation (z,B. ein Grundbuchamt) sein, bei der ein StB-Kunde Vermögen anlegt oder die Geld (z.B.: Arbeitsentgelt) an ihn zahlt. Sie muss sich einer Überprüfung durch Finanzämter (FA.) unterwerfen. Auch das FA. ist eine BO und führt für jeden StBSt-Haushalt ein PS-Konto, das Master-PS-Konto.

BO dürfen für jeden Staatsbürger-Kunden (StB) ein PS-Konto führen, auf das die BO die StBSt von StBSt-pflichtigen Vorgängen als Vorabsteuer überweisen. Haben Sie kein PS-Konto, sind diese Vorgänge dem Master-PS-Konto bei Anfrage zu melden oder – wenn sinnvoll möglich – direkt an dieses zu überweisen. STBSt pflichtige Vorgänge sind z.B.

  • Lohnauszahlungen
  • Abhebungen von Sparkonten
  • Verkäufe von Wertpapieren
  • Auszahlungen von Krediten
  • Auszahlungen von Lebensversicherungen oder Renten
  • Auszahlungen von Auschüttungen (Dividenden)
  • sonstige Vermögensabgänge z.B. Schenkungen
Die PS-Konten sind Sperrkonten, Auszahlungen können nur im Einverständnis von FA und STB getätigt werden. Alle Vorgänge sind für STB und FA. nachvollziehbar zu speichern.
zu 3.6.1 PS-Konto = Persönliches Steuerkonto.
zu 3.6.1 Steuererklärung: Beispiel
3.6.1Steuererklärung mit PS-Konten
Ohne voher das FA einzubinden darf die BO. vom PS-Konto 40% zuschießen, wenn z.B.
  • Das Sparkonto erhöht wird,
  • ein Wertpapier gekauft wird,
  • ein Kredit getilgt wird,
  • andere Sparleistungen getätigt werden z.B: Ausgaben für Hausbau oder -kauf ...
  • Steuergutschriften aus der Teilhabersteuer setzen die Gutschrift-Beträge frei, sie werden z.B. vom PS-Konto auf das Girokonto des PS-Kontoinhabers überwiesen.
Vor der Steuererklärung wird das Master-PS-Konto aktiv. Es kennt alle PS-Konten des StBSt Haushalts und sammelt z.B. per Internet alle Vorgänge dieser PS-Konten ein, und erstellt daraus – vollautomatisiert – einen (unbewerteten) Vermögensstatus und einen vorläufigen Steuerbescheid. Beides wird dem StBSt-pflichtigen zugestellt.

In dem vorläufigen Bescheid wird dem StB auch erläutert, wo noch Informationen fehlen, und was er zur Vervollständigung der Steuererklärung noch angeben soll oder kann.

Der StB überprüft die Daten, ergänzt die Lücken und übermittelt alles dem FA. Dieses überprüft seinerseits, zieht die endgültigen Steuern von den PS-Konten ein und gibt die verbleibenden Restbeträge frei. Auch das Bürgergeld kann auf diesem Weg abgewickelt bzw. ausgezahlt werden.

zu 3.6 weiter Wirkungen

zu 3.6.1 Einkommensteuererklärung mit PS-Konten
weiter
3.6.1Einkommensteuererklärung: Beispiel J1=J2
Situation:Jahr:J1J2J3 Anmerkung
Vermögen
Marktwert
am Ende
des Jahres
Wertpapiere+150 000 €+150 000 €Verzinsung: 4 %
Wohneigentum
Hypothek
Reinvermögen+150 000 €+150 000 €?#Girokonto J1=J2PS - Konto J1=J2
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
Verkauf Wertpapiere. 1.
Hypothek: Auszahlung 1.
Ersparnis 4._________ok? Ergänzung? _______
Wertpapier-Zinsen+ 6 000 €+ 6 000 €?1.3 600 €+2 400 €
Alterssicherung- 5 000 €- 5 000 €- 5 000 €4.-3 000 €- 2 000 €
Arbeitsentgelt+50 000 €+50 000 €+50 000 €1.48 000 €+2 000 €
Einkunftskosten- 1 000 €- 1 000 €- 1 000 €2. ok? Ergänzung?
Zuwachs Zahlungsmittel- 0 €- 0 €- 0 €3.ok? Ergänzung?
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
Eigen-Miete 6.
Bemessungsbasis50 000 €50 000 €X= Summe (1.-6.) in J1=J2
Marginalsteuer+20 000 €+20 000 € = 40 % von X
Bürgergeld (2 Erw.tät.)- 18 000 €- 18 000 €- 18 000 €B= 2 * (-9000 €) in J1=J2=J3
Staatsbürgersteuer + 2 000 €+ 2 000 €S= 40 % von X - B
verfügbar
für Konsum
Bar nach StBSt+48 000 €+ 48 000 € = Summe (1.-4.) - S
Kalt-Miete- 15 000 €- 15 000 € für Mietwohnung
verbleibender Rest+ 33 000 €+ 33 000 € usw. Bürgergeld = mit Lohnsteuer verrechnet
aber nun: Kauf einer Wohnung.
zu 3.6.1 Einkommensteuererklärung Beispiel Start
zum Beispiel bei 50% Eigenfinanzierung
3.6.1Beispiel Fortsetzung: Jahr 2 und 3
Situation:Jahr:J1J2J3 Anmerkung
Vermögen
Marktwert
am Ende
des Jahres
Wertpapiere+150 000 €Verzinsung: 4 %
Wohneigentum +300 000 €+300 000 €Miete incl. AFA: 5 %
Hypothek - 150 000 €- 150 000 €Zins + Tilgung: 6 %
Reinvermögen+150 000 €+150 000 €+150 000 €#Girokonto J2PS - Konto J2
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
Verkauf Wertpapiere.+150 000 € 1.90 000 €60 000 €
Hypothek: Auszahlung +150 000 € 1.90 000 €60 000 €
Ersparnis - 300 000 €- 9 000 €4.J2: Kauf Wohng. J3: 6%*150 000 €
Wertpapier-Zinsen+ 6 000 €+ 6 000 €1. 3 600 €2 400 €
Alterssicherung- 5 000 €- 5 000 €- 5 000 €4.-3 000 €- 2 000 €
Arbeitsentgelt+50 000 €+50 000 €+50 000 €1.48 000 €2 000 €
Einkunftskosten- 1 000 €- 1 000 €- 1 000 €2. ok? Ergänzung?
Zuwachs Zahlungsmittel- 0 €- 0 €- 0 €3.ok? Ergänzung?
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
Eigen-Miete +15 000 €6.= 5 % von 300 000 € in J3
Bemessungsbasis50 000 €50 000 € 50 000 €X= Summe (1.-6.)
Marginalsteuer+20 000 €+20 000 €+20 000 € = 40 % von X
Bürgergeld (2 Erw.tät.)- 18 000 €- 18 000 €- 18 000 €B= 2 * (-9000 €) in J1=J2=J3
Staatsbürgersteuer + 2 000 €+ 2 000 €+ 2 000 €S= 40 % von X - B
verfügbar
für Konsum
Bar nach StBSt+48 000 €+ 48 000 €+33 000 € = Summe (1.-4.) - S
Kalt-Miete- 15 000 €- 15 000 € für Mietwohnung
verbleibender Rest+ 33 000 €+ 33 000 €+33 000 €+ Vermögensbildung: Hypo.- Tilgung ...
zu 3.6.1 Einkommensteuererklärung 50% Fremdfinanzierung
zu 3.6.2 Beispiel mit 70% Fremdfinanzierung, Konten in J3
3.6.1dasselbe Beispiel bei 70% Fremdfinanzierung
Situation:Jahr:J1J2J3 Anmerkung zu J2
Vermögen
Marktwert
am Ende
des Jahres
Wertpapiere+150 000 €+ 60 000 €+ 60 000 €Verzinsung: 4 %
Wohneigentum +300 000 €+300 000 €Miete incl. AFA: 5 %
Hypothek - 210 000 €- 210 000 €Zins + Tilgung: 6 %
Reinvermögen+150 000 €+150 000 €+150 000 €#Girokonto J2PS - Konto J2
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
Verkauf Wertpapiere.+ 90 000 € 1.54 000 €36 000 €
Hypothek: Auszahlung +210 000 € 1.126 000 €84 000 €
Ersparnis - 300 000 €- 12 600 €4. in J2: Kauf Wohng. -300 000 €
Wertpapier-Zinsen+ 6 000 €+ 6 000 €+ 2 400 €1. 3 600 € 2 400 €
Alterssicherung- 5 000 €- 5 000 €- 5 000 €4.-3 000 €- 2 000 €
Arbeitsentgelt+50 000 €+50 000 €+50 000 €1.48 000 €+2 000 €
Einkunftskosten- 1 000 €- 1 000 €- 1 000 €2. ok? Ergänzung?
Zuwachs Zahlungsmittel- 0 €- 0 €- 0 €3.ok? Ergänzung?
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
Eigen-Miete +15 000 €6. In J2 noch keine Eigen-Miete
Bemessungsbasis50 000 €50 000 € 48 800 €X= Summe (1.-6.)
Marginalsteuer+20 000 €+20 000 €+19 520 € = 40 % von X
Bürgergeld (2 Erw.tät.)- 18 000 €- 18 000 €- 18 000 €B= 2 * (-9000 €) in J1=J2=J3
Staatsbürgersteuer + 2 000 €+ 2 000 €+ 1 520 €S= 40 % von X - B
verfügbar
für Konsum
Bar nach StBSt+48 000 €+ 48 000 €+32 280 € = Summe (1.-4.) - S
Kalt-Miete- 15 000 €- 15 000 € für Mietwohnung
verbleibender Rest+ 33 000 €+ 33 000 €+32 280 € ___________________________________.
zu 3.6.1 Einkommensteuererklärung 70% Fremdfinanzierung
zu 3.6.2 Finanzierung und Wettbewerb
3.6.1... wie zuvor, Anmerkung + Konten in Jahr J3
Situation:Jahr:J1J2J3 Anmerkung zu J3
Vermögen
Marktwert
am Ende
des Jahres
Wertpapiere+150 000 €+ 60 000 €+ 60 000 €Verzinsung: 4 %
Wohneigentum +300 000 €+300 000 €Miete incl. AFA: 5 %
Hypothek - 210 000 €- 210 000 €Zins + Tilgung: 6 %
Reinvermögen+150 000 €+150 000 €+150 000 €#Girokonto J3PS - Konto J3
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
Verkauf Wertpapiere.+ 90 000 € 1.
Hypothek: Auszahlung +210 000 € 1.
Ersparnis - 300 000 €- 12 600 €4.J3: 6 % * 210 000 € Hypothek
Wertpapier-Zinsen+ 6 000 €+ 6 000 €+ 2 400 €1. 1 200 € 800 €
Alterssicherung- 5 000 €- 5 000 €- 5 000 €4.-3 000 €- 2 000 €
Arbeitsentgelt+50 000 €+50 000 €+50 000 €1.48 000 €+2 000 €
Einkunftskosten- 1 000 €- 1 000 €- 1 000 €2. ok? Ergänzung?
Zuwachs Zahlungsmittel- 0 €- 0 €- 0 €3.ok? Ergänzung?
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
Eigen-Miete +15 000 €6.= 5% v. 300 000 € Eigen-Miete
Bemessungsbasis50 000 €50 000 € 48 800 €X= Summe (1.-6.)
Marginalsteuer+20 000 €+20 000 €+19 520 € = 40 % von X
Bürgergeld (2 Erw.tät.)- 18 000 €- 18 000 €- 18 000 €B= 2 * (-9000 €) in J1=J2=J3
Staatsbürgersteuer + 2 000 €+ 2 000 €+ 1 520 €S= 40 % von X - B
verfügbar
für Konsum
Bar nach StBSt+48 000 €+ 48 000 €+32 280 € = Summe (1.-4.) - S
Kalt-Miete- 15 000 €- 15 000 € für Mietwohnung
verbleibender Rest+ 33 000 €+ 33 000 €+32 280 € Differenz=720 € aber mehr Hypo.-Tilgung ...
zu 3.6.1 Steuererklärung: Beispiel
zu 3.6.3 Integrationszeit
3.6.2Finanzierung und Wettbewerb
Unser heutiges Systzem ist wettbewerbsfeindlich:
  • Es setzt auf bürokratische Mittel – Kartellrecht – statt auf ökonomische Zusammenhänge – z-B. freien Marktzutritt.
  • Es schützt Kartelle und Monopole z.B. Krankenkassen, Pharmauntenehmen, Versicherungen, Banken, EVUs, kommunale Wasserver- und Müllentsorgung ...
  • Es subventioniert Fremdkapital und verteuert Eigenkapital: dies führt zu Konglomerats und Machtkonzentration.
  • Es verhindert Dynamik z.B. Geldbeschaffung durch Auflösung stiller Reserven wird durch anfallende Steuern behindert.
  • Riskante Investitionen werden zusätzlich besteuert = verteuert.
Fazit: Das System schützt alteingesessenen Unternehmen, indem es inländischen Konkurrenten, die in ihre Markte eintreten und sie unterbieten könnten, behindert. Nur auf internationaler Ebene könnte Konkurrenz drohen. Aber es gibt ja die noch die EU. zu 3.6 weiter Wirkungen
zu 3.6.3 Integrationszeit
zu 3.9.7 Staatliche Kontroll-Institutionen
3.6.3Integrationszeit
Jeder Staatsbürger hat vom 1. bis zum 18 Lebensjahr eine "Integrationszeit" mit reduziertem Kinder-Bürgergeld (= Neubürgergeld, auch Kinder sind Neubürger) zu überstehen, In der Schulzeit wird unter anderem auch die Integrationsfähigkeit und -bereitschaft erworben und abgeprüft.

Bei Personen, die ihr Lebensumfeld vom Ausland ins Inland verlegen und Staatsbürger werden wollen, geht es also lediglich darum, diese "Integrationszeit" nachzuholen. Diese Zeitspanne muss nicht notwendig 18-20 Jahre umfassen: Bei entsprechender Qualifikation können Stufen der Integration übersprüngen werden. Dazu muss die Intergrationsfähigkeit und -bereitschaft z.B. durch Sprach- und Kulturkenntnisse und/oder eine erfolgreiche Erwerbstätigkeit (mit entsprechender kummulierter Steuerzahlung) nachgewiesen werden. Es geht also nicht um eine Benachteiligung von Ausländern, sondern um das Gegenteil: das Erreichen bestimmter Integrationsziele wird durch Verkürzung der Integrationszeit honoriert. Zusätzlich sollte ihnen in der Integrationszeit unbürokratisch die Arbeitserlaubnis erteilt werden. Vielleicht kann man die Arbeitserlaubnis und damit die mit deren Erteilung verbundene Bürokratie auch ganz abschaffen: jeder, der sich im Inland aufhalten darf, darf hier auch arbeiten (und Steuern zahlen).

In Zweifelsfällen kann ein 'Integrationstest' mit 16 aufeinander aufbauenden Stufen zeigen, welche Integrationsstufe der Getestete erreicht hat und welches Neubürgergeld er bekommt. Da dies auch für deutsche Kinder gilt, entsteht auch für diese ein gewisser Druck, in der Schule erfolgreich zu sein, auch wenn ihnen der Test leicht fallen sollte. zu 3.6 weiter Wirkungen

zu 3.6.3 Integrationszeit
zu J.C. Job-Center Berater
3.6.7Kontroll-Institutionen
Vertrauen zwischen den Marktpartnern ist der Kitt der Märkte z.B. bei Dienstleistungen oder komplexen Produkten, die versteckte Mängel haben können:
  1. Persönliches Vertrauen evtl. verbunden mit Garantien (Kulanz, Haftung...),
  2. spezielle Regeln und Standards, die z.B. nicht vertrauenswürdige Personen/Produkte ausschließen (Ausbildung, Prüfung, Zulassung, Zertifizierung ...),
  3. Qualitätskontrollen und andere neutrale Prüfungen im Vorfeld oder im Streitfall,
  4. Transparentmachung z.B. von Inhaltsstoffe und sonstigen Risiken,
  5. Gesetze und daran anknüpfende Sanktionsmöglichkeiten.
Bei vertrauensbildenden/-erhaltenden Maßnahmen zu 2. spielen oft staatliche Institutionen und/oder berufsständige Verbände eine Schlüsselrolle. Ist volles Vertrauen hergestellt, werden sie häufig als Relikt einer Mißtrauensorginsation und lästiger Kostenfaktor empfunden. Schlägt aber aus Grund ihres Versagens oder anderer Ereignisse das Vertrauen in Mißtrauen um, ist auch die Kontrollinstitution gefährdet und zwar um so mehr, je stärker sie an der Vertrauensbildung mitwirken. Berufsständige Verbände
  • nutzen die Kontrollen auch zur Abwehr von Konkurrenz und Innovation,
  • bilden Kartelle und Lobbies zur Unterstützung dieser Abwehr,
  • versuchen Politik zu finanzieren, um sich unangreifbar zu machen.
Zünfte haben sich in den meisten Märkten überlebt, weil sie oft zu sehr mit der Politik verquickt waren und freien Wettbewerb verhindert haben. zu 3.6 weiter Wirkungen
zu 3.6.7 Staatliche Kontroll-Institutionen
Daten und Quellen zu Subventionen
J.C.Job-Center Berater
Berater von Job-Centern müssen, wenn sie ihre Aufgabe kompetent erfüllen sollen
  • Psychotherapeut: den Arbeitslosen bei der Verarbeitung diverser Schocks helfen, Ihnen neue Schocks zumuten, sie wieder aufrichten, neuen Lebensmut geben ...,
  • Marktforscher: die Arbeitgeber der Region gut kennen und besuchen, um deren Bedarf und Anforderungen an Arbeitnehmer zu kennen,
  • Qualitätsprüfer: beurteilen können, ob die Qualifikationen des Arbeitslosen auch für alternative Berufsbilder ausreichen,
  • Bildungsevaluierer: die Qualität von Umschulungs- und Ergänzungsausbildungen und deren Wert für den betroffenen Arbeitslosen berurteilen können,
  • Finanzprüfer: Angaben zu Einkommen Vermögen, Unterhalt ... überprüfen können,
  • Arbeits- und Sozialrecht: die jeweilige Gesetzeslage und die Entscheidungen der Sozialgerichte genau kennen und auf ihre Einzelfälle anwenden können, nicht nur im Alg I und II sondern auch für andere Subventionen: Wohngeld, Erziehungs- und Elterngeld, Ausbildungsbeihilfen ..., auch Arbeitsrecht, Steuerrecht, ...,
  • Mietrecht: entscheiden, ob Mieten insbesondere Nebenkosten wie Heizungs-, Wasser- und- und Energiekosten angemessen und korrekt abgerechnet sind,
  • Bautechniker: sind z.B. die Heizkosten so hoch, weil die Bausubstanz unzureichend ist oder weil Mieter zu viel Heizung verschwenden,
  • Kriminalist: entscheiden, ob vorgebrachte Anträge auf echtem Bedarf oder auf Märchenerzählungen beruhen, incl. Abwehr von tätlichen Übergriffen.
  • Berichterstatter: Berichte und Statistitiken für die Vorgesetzten erstellen,
  • Mediziner: krankheitsbedingten Mehrbedarf entscheiden ... zu 1.7 Bedarfsgemeinschaften
zu 3.6.9 Job-Center Berater
zu Sozialbudget
S.1Daten und Quellen zu Subventionen
Daten und Quellen zu jährlichen SubventionenMrd. €€/Kopf/Mon.
Gesamtvolumen deutsche Rentenversicherung 2009, davon
Einnahmen: Beitagseinnahmen169,3
staatliche Zuschüsse80,2
Auszahlungen an Rentner/Hinterbliebene240,0
Verwaltungskosten3,6
250,2255,44
Bundesagentur für Arbeit 2009 davonALG IALG II
Einnahmen: 34 ? Beitragseinnahmen22,80
Bundes-/ staatliche Zuschüsse 7,8 42
Defizit13,8 5
Auszahlungen: 48 ?? Arbeitslosengeld17,346
Verwaltungskosten1,6??
ALG I
39,7

ALG II
46,1

40,52


47,05
Förder und Fürsorgesystem 2009 (geschätzt):139142,00
Verwaltungskosten 2009 (geschätzt):26,827,37
Sozialbudget ohne KV.,PflV., UV. 2009 (geschätzt)552563,74
staatl. Zuschüsse ohne KV.,PflV., UV. 2009 (geschätzt)293299,01






Vorspann: Es geht gleich um Millionen und Milliarden. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen 1 Million und 1 Milliarde € ?
zu Daten und Quellen zu Subventionen
Daten und Quellen zu Subventionen
MrdWas sind 1 Mrd. € ?
Beispiel: Sie haben ein Vermögen, das Sie verjubeln wollen. Sie oder Ihr(e) Partner(in) geben jeden Tag davon 10 000 € aus. Wie lange geht das gut? (ohne Zinsen)
  • bei 1 Million €: 100 Tage
    bzw. 3 Monate und 8-10 Tage,
  • bei 1 Milliarde €: 100 000 Tage
    bzw. 273 Jahre, 9 Monate und 13-15 Tage
Ein Weg, um an eine Milliarde € zu kommen?
  • Jeder Deutsche zahlt Ihnen jeden Monat 1 € (incl. Zinsen)
Was passiert, wenn wir jedes Jahr 1000 Millionäre enteignen und das Geld auf alle verteilen? (= 1 Mrd. €/Jahr)
  • Jeder erhält 1,02 €/Monat

Sozialbudget 2009 Leistungen / AusgabenFinanzierung
Tabellen I.2 + III.1 Mrd.Mio €/Jahr€/Kopf/Monat
Leistungen nach Institutionen,
Datenstand Mai 2010
200720082009
vorläufig
2009
vorläufig
staatl.
Zusch.
AN +
Vers.
AG +
Staat
Sozialbudget insgesamt 674.824 691.802 745.059760,36 278,21 228,21 268,86
1 Sozialversicherungssysteme 429.133439.343 464,332473,86 99,38 190,00 174,27
11 Rentenversicherung. 241.561244.813250.232255,37 82,00 79,94 92,78
12Krankenversicherung 151.863158.865169.138172,61 8,76 83,87 77,62
13Pflegeversicherung 18.273 19.071 20.269 21,11 12,88 8,93
14Unfallversicherung 11.007 11.907 11.844 12,09 0,68 1,35 9.97
15Arbeitslosenversicherung ALG I31.217 28.734 39.587 40,40 7,94 11,43 12,21
2Sondersysteme7.1067.25724,30824,81 4,91 31,89 2,87
21Alterssicherung der Landwirte 3.052 3.012 2.963 3,08 2,37 0,69
22Versorgungswerke 3.431 3.534 3.644 3,72 6.33 0,64
23Private Altersvorsorge .005 .050 .100 ,10 2,55 7,95
23Private Krankenversicherung 16.891 17,24 15,31 1,80
23Private Pflegeversicherung .618 .661 .710 0,72 7,79 0,43
3öffentlicher Dienst51.94553.94856.24357,40 30,05 0,25 24,55u
31Pensionen. 37.687 39.072 40.992 41,83 25,04 0,25 15,13u
32Familienzuschläge 2.923 2.955 3.074 3,11 2,35
33Beihilfen 11.335 11.921 12.204 12,54 2,62 9,47u
4Arbeitgebersysteme58.72260.94462.34163,62 0,56 6,70 75,21u
41Entgeltfortzahlung 26.612 28.500 29.524 30,13 29,62u
42Betriebliche Altersversorgung 21.290 21.550 22.210 22,67 5,65 33,72u
43Zusatzversorgung 9.673 9.700 9.921 10,12 0,56 0,96 10,65
44Sonstige Arbeitgeberleistungen1.147 1.194 1.187 1,21 1,21u
5Entschädigungssysteme3.642 3.5613.3663,46 3,55
51 Soziale Entschädigung 2.796 2.584 2.347 2,40 2,51
52 Lastenausgleich .049 .042 .037 0,04 0,04
53 Wiedergutmachung .722 .868 .911 0,93 0,93
54Sonstige Entschädigungen .074 .067 .071 0,07 0,07
6Förder- und Fürsorgesysteme132.403134.543142.352145,28 139,75
61Kindergeld+Familienleistungsausgleich 37.039 36.680 39.258 40,06 40,06
62Erziehungsgeld/Elterngeld 3.957 5.061 4.702 4,80 4,80
63Grundsicherung ALG II 44.977 44.211 46.068 47,01 42,05
64Arbeitslosenhilfe + Arbeitsförderung .878 .920 .626 0,64 0,09
65 Ausbildungs- und Aufstiegsförderung 1.705 1.804 2.057 2,10 2,10
66 Sozialhilfe 22.872 23.519 24.489 25,00 25,00
67 Kinder- und Jugendhilfe 19.963 21.562 23.454 23,94 23,94
68 Wohngeld 1.012 .787 1.698 1,72 1,72
7Steuerliche Leistungen35.26334.39932.38133,04 33,04
Institutionen ohne Verrechnungen. Bei Finanzierung fehlen: sonstige Einnahmen, Defizit/Überschuss, Verrechnungen.
Sozialbudget insgesamt und Sozialversicherungssysteme sind konsolidiert um Beiträge des Staates. u=unterstellt >